Archive for the ‘Datenschutz im Alltag’ Category.
30. November 2009, 21:23
Die Steganografie ist bekanntlich die Kunst der verborgenen Speicherung oder Übermittlung von Informationen. Die Sicherheit der Steganografie beruht darauf, dass ein Dritter ihre Verwendung nicht bemerkt und deshalb in der Regel nicht nach verborgenen Geheimnissen forscht. Nach meiner Auffassung eine sehr elegante Art, Daten vor fremden Augen zu schützen (sowohl im Sinne von “Datenschutz” nach BDSG als auch von “Datensicherheit”). Besondere Bedeutung erlangt die Stenografie in Umgebungen, die keine Kryptografie erlauben.
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30. November 2009, 19:57
Der “Düsseldorfer Kreis” der Datenschutzaufsichtsbehörden für den nicht-öffentlichen Bereich hat sich auf seiner letzten Sitzung in Stralsund mit einem (unverbindlichen) Beschluss zu Webanalysediensten (pdf) positioniert. Auf den Inhalt gehen Artikel bei heise und Daten-Speicherung.de detailliert ein; mich hat besonders die klare Stellungnahme zur Notwendigkeit verkürzter IP-Adressen interessiert:
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26. November 2009, 09:25
Über einen Beitrag bei Netzpolitik bin ich auf den Artikel von Till Kreutzer und John-Hendrik Weitzmann auf iRights.info aufmerksam geworden. Er gib einen verständlichen und aufschlusreichen Überblick über rechtliche Möglichkeiten, Risiken & Nebenwirkungen der Video-Nutzung im Internet:
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26. November 2009, 08:55
SPAM ist ja seit langem eine Seuche und verursacht vermutlich mehr Kosten als “richtige” Pandemien; aktuell sollen etwa 85% aller umherschwirrenden E-Mails dieses Prädikt “verdienen”. Um diese Plagegeister soll es hier NICHT gehen, brauchbare E-Mailclients sind dagegen inzwischen gut gerüstet.
Wie verhalte ich mich aber bei unbestellten Werbe-Newslettern mehr oder weniger seriöser Anbieter, die den Weg in meinen Posteingang gefunden haben? Hier mache ich mir einen schlanken Fuß und verweise einfach auf einen aktuellen Artikel im Datenschutz-Blog inclusive Muster-Antwortschreiben. Empfehlung: Nachmachen!
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26. November 2009, 00:18
Ich bin persönlich hin und her gerissen zwischen “Was-es-nicht-alles-gibt”-Bewunderung und “Wenn-das-in-die-falschen-Hände-gerät”-Paranoia. Über folgende Neuerungen (jedenfalls “neu” für mich) habe ich in den letzten Tagen gestaunt:
Funkende SD-Karten
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Kommentar
25. November 2009, 23:02
In der Netzdiskussion zum Datenschutz stelle ich in den letzten Tagen eine Akzentverschiebung, vielleicht sogar einen leichten Stimmungsumschwung fest: Bei Datenpannen, Überwachungsskandalen, Abmahnversuchen und europolitischen Winkelzügen bricht nach wie vor ein mehr oder weniger vereinter Strom von (wahlweise) Betroffenheit, Entrüstung, Schadenfreude oder Empörung los. Das führt gelegentlich zu brauchbaren Resultaten, wenn auch @sixtus inzwischen meint:”Diese Abmahnung-Netzempörung-Zurückruder-Schleife ist nach der 378-ten Wiederholung allerdings ein wenig ermüdend.”
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23. November 2009, 23:52
Kontinuierlich steigt meine Abneigung gegen die Heerscharen gedankenloser Mustervertragsausfüller und naiver Checklisten-Checker (Mein Grundsatz: Nutze keine Arbeitshilfe, die Du nicht selbst hättest erstellen können). Deshalb kam es heute meinerseits zu Ausbrüchen primitivster Schadenfreude beim Anblick der folgenden Webseite:
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23. November 2009, 23:26
Günther Jauch gruselt sich vor Amazon, das wissen wir seit heute dank Bild und Beckmann. Ausführliche Zitate erspare ich mir, auch wenn es den Traffic erhöhen würde.
Wo liegt das Problem: Die Amazon gibt Empfehlungen aufgrund der bisherigen Einkäufe. Durchs Netz schwappen Häme-Wellen: “aha. #jauch ist also zu blöde die vorschlagslistenseite von #amazon zu ändern.”
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18. November 2009, 21:51
Nicht ganz neu, trotzdem nett: “Tobi in Aktion” schützt digitale Daten, indem er diese analog sichert – und findet natürlich ein paar Passanten, die ihm das abkaufen oder schon immer ins Fernsehen wollten…
Die digital-analog Wandlung erinnert mich an einen Vorschlag zum sicheren Löschen von Dateien: Ausdrucken und shreddern 
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’ »
16. November 2009, 17:45
Recht hat er, der Cornelius: Datenschutz ist überbewertet. Er erklärt seinem Vorbild Otto Mainstream auch ganz genau, warum. Lesenwert!
Werter Otto Mainstream, der du nichts zu verbergen hast,
du hast meine absolute Unterstützung. Im Kampf gegen das Böse, den Terrorismus und den Weltuntergang ist eine Aufweichung des übertriebenen Datenschutzes unumgänglich. Wie sonst soll der Schutz für die Bevölkerung gewährleistet werden? Du hast Recht, wer sich nichts vorzuwerfen hat, hat auch nichts zu verbergen und böse Menschen mit krimineller Energie verdienen, dass ihre Schandtaten aufgedeckt werden – mit allen technischen Möglichkeiten. Datenschutz steht unserer Sicherheit nur im Weg.
Quelle: Wie-ich-reich-wurde