Archive for the ‘Datenschutz im Alltag’ Category.

Günther Jauch (un)berechtigt verärgert über Amazon?

Günther Jauch gruselt sich vor Amazon, das wissen wir seit heute dank Bild und Beckmann. Ausführliche Zitate erspare ich mir, auch wenn es den Traffic erhöhen würde.

Wo liegt das Problem: Die Amazon gibt Empfehlungen aufgrund der bisherigen Einkäufe. Durchs Netz schwappen Häme-Wellen: “aha. #jauch ist also zu blöde die vorschlagslistenseite von #amazon zu ändern.”
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Videotipp: Digitale Daten analog sichern ;-)

Nicht ganz neu, trotzdem nett: “Tobi in Aktion” schützt digitale Daten, indem er diese analog sichert – und findet natürlich ein paar Passanten, die ihm das abkaufen oder schon immer ins Fernsehen wollten…

Die digital-analog Wandlung erinnert mich an einen Vorschlag zum sicheren Löschen von Dateien: Ausdrucken und shreddern :-)
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Lesetipp: Datenschutz ist überbewertet

Recht hat er, der Cornelius: Datenschutz ist überbewertet. Er erklärt seinem Vorbild Otto Mainstream auch ganz genau, warum. Lesenwert!

Werter Otto Mainstream, der du nichts zu verbergen hast,

du hast meine absolute Unterstützung. Im Kampf gegen das Böse, den Terrorismus und den Weltuntergang ist eine Aufweichung des übertriebenen Datenschutzes unumgänglich. Wie sonst soll der Schutz für die Bevölkerung gewährleistet werden? Du hast Recht, wer sich nichts vorzuwerfen hat, hat auch nichts zu verbergen und böse Menschen mit krimineller Energie verdienen, dass ihre Schandtaten aufgedeckt werden – mit allen technischen Möglichkeiten. Datenschutz steht unserer Sicherheit nur im Weg.

Quelle: Wie-ich-reich-wurde

Das süße Gift der Koordinaten: Kilometergeld statt KfZ-Steuer in den Niederlanden

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

In den Niederlanden wird die bisherige Kfz-Steuer nach und nach durch ein Kilometergeld ersetzt, u.a. um das Klima zu schützen. So weit, so gut. Kann man so machen – kann man auch anders machen, z.b. durch emissionsabhängige Steuern wie in Deutschland, durch einen Aufschlag auf die Mineralölsteuer oder auch ganz anders, keine Ahnung. Nicht mein Thema.

Haarsträubend ist in meinen Augen die gewählte Technologie.
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Was tun bei … unerwünschter Faxwerbung?

Jeder Faxbesitzer hat wohl früher oder später mit unerwünschten Faxen zu kämpfen. Das kostet Papier, Toner/Tinte und Nerven. Was kann man dagegen unternehmen?

Im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)  steht in § 7 Absatz 2:

Eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen […] bei Werbung unter Verwendung […] eines Faxgerätes oder elektronischer Post, ohne dass eine vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt […].“

Dabei spielt es im Gegensatz zur Telefonwerbung keine Rolle, ob der Empfänger “Verbraucher” oder „sonstiger Marktteilnehmer“ – also z.B. Unternehmer – ist.
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Was tun bei … Ärger mit Online-Abzockern?

Das kommt in den besten Familien vor: Plötzlich liegt ein Brief im Kasten oder eine Mail im Posteingang mit einer Rechnung für ein Online-Abo, an das sich niemand mehr erinnern kann.
Willkommen im Klub – die Abofallen- und Abzock-Mafia hat zugeschlagen. Bevor man sich grübelnd oder eingeschüchtert zu einer Zahlung hinreissen lässt, empfiehlt sich ein Blick ins Internet:

1. Einfach bei der Suchmaschine der Wahl nach Einträgen zur entsprechenden Webseite suchen.

2. Eine der spezialisierten Webseiten zum Thema Online-Abzocke ansteuern. Ich empfehle aktuell http://gegen-abzocke.blogspot.com/.  Suchfunktion nutzen!

Ein schneller Rat vorab: Nicht reagieren, nicht bezahlen. Lediglich bei einem gerichtlichen Mahnbescheid innerhalb von 14 Tagen widersprechen (Quelle):

Wichtig ist nur, bei einem gerichtlichen Mahnbescheid, fristgemäß Widerspruch einzulegen – ansonsten wird die Forderung anerkannt. Ein Mahnbescheid ergeht vom Gericht aus ohne Prüfung, ob die Forderung zu Recht besteht, ist also kein Beweis, dass die Abo-Fallen legal sind. Wer allerdings den Widerspruch versäumt, der riskiert, dass die Forderung gerichtlich eingetrieben werden kann.

Mehr Datenschutz in sozialen Netzwerken? Der Countdown läuft!

Endlich wollte ich einen Artikel über sinnvolle Datenschutzeinstellungen bei Facebook und XING verfassen, da erreichte mich heute vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die frohe Kunde, dass Xing, MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen und StudiVZ Unterlassungserklärungen unterzeichnet haben, in denen sie sich zur Änderung verschiedener Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen verpflichten.

Auf 140 Zeichen verkürzt hiess das “Mehr Datenschutz in sozialen Netzwerken” oder “Facebook und XING verbessern Datenschutz”. Prinzipiell richtig, aber voreilig. Noch hat sich nichts geändert. Die Netzwerke haben jetzt bis Anfang Januar Zeit, ihre Bestimmungen entsprechend anzupassen.
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Pimp my Piwik: Etwas mehr Datenschutz

Stand 10.11.2009: Ich habe heute wie angekündigt Piwik auf meinem Server installiert. Wieder einmal Dank an Jan-Kaspar Münnich von dotplex, der mich geduldig über ein paar Hürden gehievt hat. Bei der Installation bitte auf ein sicheres Passwort achten.

Ich lasse das Ding jetzt mal ein paar Testtage laufen.

Piwik bietet ja gegenüber Google Analytics den großen Vorteil, dass die Nutzerdaten auf meinem Server verbleiben und nicht  über den Ozean gepustet werden. Aber so viele Daten, wie Piwik mir anbietet, will ich gar nicht. Deshalb folgende Änderungen (bezieht sich auf die aktuelle Version 0.4.5):
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Schutz (und Marktwert) unserer genetischen Informationen

Tobias Maier hat auf WeiterGen einen interessanten Artikel über den Umgang mit genetischen Informationen verfasst:

Google weiss was Du suchst, Facebook kennt Deine Freunde, Amazon weiss was Du liest, last.fm kennt Deinen Musikgeschmack, Twitter weiss was Du gerade machst, Dein Blog weiss, wie Du denkst, 23andMe, Navigenics oder deCODEme kennen die Sequenzen kurzer, definierter DNA-Stücke Deines Genoms.

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Treuer Begleiter: 5 Jahre Firefox

Gestern feierte Firefox seinen 5. Geburtstag. Ich habe mich von Anfang an auf den Fuchs verlassen und bin bisher nicht enttäuscht worden.  ActiveX habe ich seitdem auch nicht wirklich vermisst ;-)

Mit gefällt vor allem, dass ich meinen Browser durch die Add-ons so gut an meine (jeweiligen) Bedürfnisse anpassen kann. Im Sicherheitsbereich verwende ich Counterpixel und NoScript (auch wenn es manchmal nervig wird); es gibt ne Menge mehr hier.

Eine sehr gute Übersicht der Firefox-Einstellungen zum Schutz der Privatspäre findet sich im FirefoxWiki. Außerdem empfehlenswert: Cookies von Drittanbietern deaktivieren, Anleitung hier.
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