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	<title>Datenschutzalltag &#187; Was tun bei &#8230;</title>
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		<title>Was tun bei &#8230; unerwünschten Werbe-Newslettern?</title>
		<link>http://datenschutzalltag.de/2009/11/was-tun-bei-unerwunschten-werbe-newslettern/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 07:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>datenschutzalltag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz im Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Muster Tipps Vorlagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Was tun bei ...]]></category>
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		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[SPAM]]></category>
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		<description><![CDATA[SPAM ist ja seit langem eine Seuche und verursacht vermutlich mehr Kosten als &#8220;richtige&#8221; Pandemien; aktuell sollen etwa 85% aller umherschwirrenden E-Mails dieses Prädikt &#8220;verdienen&#8221;. Um diese Plagegeister soll es hier NICHT gehen, brauchbare E-Mailclients sind dagegen inzwischen gut gerüstet. Wie verhalte ich mich aber bei unbestellten Werbe-Newslettern mehr oder weniger seriöser Anbieter, die den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SPAM ist ja seit langem eine Seuche und verursacht vermutlich mehr Kosten als &#8220;richtige&#8221; Pandemien; aktuell sollen <a href="http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883673" target="_blank">etwa 85% aller umherschwirrenden E-Mails</a> dieses Prädikt &#8220;verdienen&#8221;. Um diese Plagegeister soll es hier NICHT gehen, brauchbare E-Mailclients sind dagegen inzwischen gut gerüstet.</p>
<p>Wie verhalte ich mich aber bei unbestellten Werbe-Newslettern mehr oder weniger seriöser Anbieter, die den Weg in meinen Posteingang gefunden haben? Hier mache ich mir einen schlanken Fuß und verweise einfach auf einen aktuellen Artikel im <a href="http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/weihnachtszeit-spam-newsletter-zeit/" target="_blank">Datenschutz-Blog</a> inclusive Muster-Antwortschreiben. Empfehlung:  Nachmachen!<br />
<span id="more-544"></span><br />
Ausdrücklich lege ich Online-Shop-Betreibern den letzten Absatz ans Herz:</p>
<blockquote><p><em>Shop-Betreiber</em> sollten sich umgehend um Auskunftsanfragen kümmern. Nicht auch, sondern vor allem um die, die per Mail eingehen. Viele deuten das als nicht ernst gemeint oder sogar als Zeichen von wenig Willen das durch zu ziehen: Falsch gedacht. Vielmehr ist es die einzige Chance, das mit möglichst wenig Aufwand und ohne größere Kosten durch zu ziehen. Wer meint, dass er das nicht braucht, der soll hinterher auch nicht jammern, wenn es dann teuer wird.</p></blockquote>
<p>Immer daran denken: Beschwerden sind kostenlose Beratungsleistungen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was tun bei … unerwünschter Faxwerbung?</title>
		<link>http://datenschutzalltag.de/2009/11/was-tun-bei-%e2%80%a6-unerwunschter-faxwerbung/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>datenschutzalltag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Was tun bei ...]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesnetzagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Fax]]></category>
		<category><![CDATA[Faxmüll]]></category>
		<category><![CDATA[Faxspam]]></category>
		<category><![CDATA[Werbefax]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbszentrale]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Faxbesitzer hat wohl früher oder später mit unerwünschten Faxen zu kämpfen. Das kostet Papier, Toner/Tinte und Nerven. Was kann man dagegen unternehmen? Im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)  steht in § 7 Absatz 2: Eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen […] bei Werbung unter Verwendung […] eines Faxgerätes oder elektronischer Post, ohne dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Faxbesitzer hat wohl früher oder später mit unerwünschten Faxen zu kämpfen. Das kostet Papier, Toner/Tinte und Nerven. Was kann man dagegen unternehmen?</p>
<p>Im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)  steht in<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__7.html" target="_blank"> § 7 Absatz 2</a>:</p>
<blockquote><p>Eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen […] bei Werbung unter Verwendung […] eines Faxgerätes oder elektronischer Post, ohne dass eine vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt […].“</p></blockquote>
<p>Dabei spielt es im Gegensatz zur Telefonwerbung keine Rolle, ob der Empfänger &#8220;Verbraucher&#8221; oder „sonstiger Marktteilnehmer“ – also z.B. Unternehmer – ist.<br />
<span id="more-483"></span><br />
Selbst wenn eine solche „vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten“ vorliegt, also irgendwann bewusst und nachvollziehbar der Zusendung von Werbefaxen zugestimmt wurde, kann man diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.</p>
<p>Meine persönliche Strategie:</p>
<p><strong>Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen</strong></p>
<ul>
<li>Faxnummer sparsam verwenden!<br />
Als Privatperson z.B. Nummer nicht veröffentlichen.</li>
<li>Eintrag in die „Robinsonliste&#8221;!<strong><br />
</strong>Gibt es auch gegen Werbefaxe; siehe <a href="http://www.bitkom-service.de/itk_dienstleistungen/45.aspx">http://www.bitkom-service.de/itk_dienstleistungen/45.aspx</a></li>
<li>Fax-Gerät nachts abschalten!<strong><strong><br />
</strong></strong>Wegen der günstigen Übertragungskosten erfolgt die Versendung von Fax-Spam erfahrungsgemäß meistens nachts oder am Wochenende. Die einfachste Möglichkeit, sich gegen diese Fax-Spam zu wehren, besteht darin, nachts den Stecker des Faxgerätes herauszuziehen. Wenn man zu diesen Zeiten ohnehin keine Telefaxzusendungen erwartet und das Faxgerät nicht rund um die Uhr empfangsbereit gehalten werden muss, könnte auch eine Zeitschaltuhr benutzt werden.</li>
</ul>
<p><strong>Umgang mit eingetrudelten Faxen, die erkennbar an mich adressiert sind (Anschrift oder Kopfzeile mit Faxnummer)</strong></p>
<ul>
<li>Wenn der Absender einen seriösen Eindruck macht und eine einfache Abbestellmöglichkeit angibt (Abbestellung ankreuzen =&gt; zurückfaxen), nutze ich das. Abbestellung dokumentieren: Fax aufbewahren, Abbestellung datieren</li>
<li>Andere Absender bieten keine deutliche Abmeldemöglichkeit, wohl aber eine deutsche Faxnummer (für Bestellungen etc.). Hier sende ich ein Fax auf Firmenbogen zurück:<br />
<em>„An Faxspammer GmbH Müllhausen, Faxnummer 0123/6765655: Ihre Faxwerbung an unser Haus ist unerwünscht (UWG §7 Abs. 2),  entfernen Sie uns umgehend aus Ihrem Verteiler. Weitere rechtliche Schritte behalten wir uns vor. Datum, Unterschrift.“ </em><br />
Auch dieses Abbestellfax datieren und aufheben.</li>
<li>Sollte der Absender eine teure Mehrwertdienstenummer angegeben haben, sollte die Abbestellung besser per Post erfolgen.</li>
<li>Vorsicht auch bei Rückfaxnummern im Ausland!</li>
<li>Sollten trotz Abmeldung weitere Faxe folgen, dann gleich Aufsichtsgremien einschalten (siehe unten) oder einen zweiten Versuch in schärferer Tonart wagen:<br />
„Sie belästigen uns wiederholt durch unerwünschte Faxsendungen, zuletzt am XX.XX.XXXX. Wir haben Sie bereits per Fax am XX.XX.XXXX (bzw. per Brief am…) darauf hingewiesen, dass wir eine weitere Zusendung nicht wünschen und uns weitere Schritte gegen diese unzumutbare Belästigung (UWG § 7 Abs. 2) vorbehalten.  Wir fordern Sie hiermit letztmalig auf, unsere Faxnummer aus Ihrem Faxverteiler zu entfernen und uns diese Löschung umgehend postalisch zu bestätigen. Anderenfalls sehen wir uns gezwungen, uns an die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. und die Bundesnetzagentur zu wenden….“</li>
<li>Wenn nichts mehr hilft, kann man
<ul>
<li><strong>Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. informieren</strong><br />
Wenn es sich um einen erkennbaren Versender in Deutschland oder Europa handelt, hat die Wettbewerbszentrale eine Chance, gegen die unzulässige Telefax-Werbung vorzugehen.<br />
Details siehe <a href="http://www.wettbewerbszentrale.de/de/beschwerdestelle/hinweise/">http://www.wettbewerbszentrale.de/de/beschwerdestelle/hinweise/</a></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Bundesnetzagentur einschalten</strong><br />
Auf der Internetseite <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/">www.bundesnetzagentur.de</a> bei „Informationen für Verbraucher und Unternehmen  &#8211; <a title="Link zum Thema Rufnummernmissbrauch - Spam - Unerlaubte Telefonwerbung" href="http://www.bundesnetzagentur.de/enid/118c6f790286a16dc637e950f2a08ec2,0/Verbraucher/Rufnummernmissbrauch_-_Spam_-_Unerlaubte_Telefonwerbung_xy.html" target="_self">mehr dazu</a>“ klicken. Dort gibt es diverse Formulare.</li>
</ul>
<p>Unabhängig davon kann man natürlich &#8211; Mittel vorausgesetzt &#8211; mit rechtlichem Beistand weitere Geschütze auffahren. Aber: Lohnt sich das?</li>
</ul>
<p><strong>Umgang mit eingetrudelten Faxen,</strong><strong> die nicht erkennbar an mich adressiert sind (z.B. ohne Faxnummer oder Kundennummer)</strong><strong> </strong></p>
<ul><strong> </strong></p>
<li>Hier kann man Dritten gegenüber schwer(er) nachweisen, dass man das Fax tatsächlich erhalten hat <img src='http://datenschutzalltag.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Wenn der Absender keine „teure“ Antwortnummer angibt, wäre es ja theoretisch möglich, statt einer Bestellung 1…10…100 schwarze Blätter faxen. Nicht nett, denn dadurch würden beim Empfänger u.U. der Tinte/Tonerverbrauch in die Höhe schnellen und die wichtigen Werbefaxleitungen blockiert werden&#8230;</li>
<li>Postalische Bestellungen an eine fremde Adresse (beispielsweise 10 Radarwarner für das örtliche Polizeirevier oder 50 Kunsttannen an die holländische Botschaft) würden den penetrant Werbetreibenden auch schädigen, verursachen aber Aufwand und Ärger beim Adressaten. Also bitte nicht inspirieren lassen.</li>
</ul>
<p>Am Ende läuft es auf die Frage heraus, wie viel Energie man in die „Bekämpfung“ des Faxmülls stecken will. Die o.a. Maßnahmen sollten aber den Papierberg bereits deutlich reduzieren</p>
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		<title>Was tun bei … Ärger mit Online-Abzockern?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 18:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>datenschutzalltag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Was tun bei ...]]></category>
		<category><![CDATA[Abofalle]]></category>
		<category><![CDATA[Abzocker]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Abo]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kommt in den besten Familien vor: Plötzlich liegt ein Brief im Kasten oder eine Mail im Posteingang mit einer Rechnung für ein Online-Abo, an das sich niemand mehr erinnern kann. Willkommen im Klub &#8211; die Abofallen- und Abzock-Mafia hat zugeschlagen. Bevor man sich grübelnd oder eingeschüchtert zu einer Zahlung hinreissen lässt, empfiehlt sich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kommt in den besten Familien vor: Plötzlich liegt ein Brief im Kasten oder eine Mail im Posteingang mit einer Rechnung für ein Online-Abo, an das sich niemand mehr erinnern kann.<br />
Willkommen im Klub &#8211; die Abofallen- und Abzock-Mafia hat zugeschlagen. Bevor man sich grübelnd oder eingeschüchtert zu einer Zahlung hinreissen lässt, empfiehlt sich ein Blick ins Internet:</p>
<p>1. Einfach bei der Suchmaschine der Wahl nach Einträgen zur entsprechenden Webseite <a href="http://www.google.de/#hl=de&amp;source=hp&amp;q=online-downloaden.de+rechnung&amp;btnG=Google-Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=online-downloaden.de+rechnung&amp;fp=aee56cdaa1a6cf9" target="_blank">suchen</a>.</p>
<p>2. Eine der spezialisierten Webseiten zum Thema Online-Abzocke ansteuern. Ich empfehle aktuell <a href="http://gegen-abzocke.blogspot.com/" target="_blank">http://gegen-abzocke.blogspot.com/</a>.  Suchfunktion nutzen!</p>
<p>Ein schneller Rat vorab: Nicht reagieren, nicht bezahlen. Lediglich bei einem gerichtlichen Mahnbescheid innerhalb von 14 Tagen widersprechen (<a href="http://anti-abzocke.blogspot.com/2009/02/opendownloadde-abzocke-das-zdf-magazin.html" target="_blank">Quelle</a>):</p>
<blockquote><p>Wichtig ist nur, bei einem<strong> gerichtlichen Mahnbescheid</strong>, fristgemäß Widerspruch einzulegen &#8211; ansonsten wird die Forderung anerkannt. Ein Mahnbescheid ergeht vom Gericht aus ohne Prüfung, ob die Forderung zu Recht besteht, ist also kein Beweis, dass die Abo-Fallen legal sind. Wer allerdings den Widerspruch versäumt, der riskiert, dass die Forderung gerichtlich eingetrieben werden kann.</p></blockquote>
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