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	<title>Datenschutzalltag &#187; Bußgeld</title>
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		<title>Vorsicht Datenschutzbanausen: Fliegende Holländerin unterwegs!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 14:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>datenschutzalltag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutzaufsichtsbehörden]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutzpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[In der letzten Zeit ist mir  die Berliner Datenschutzaufsichtsbehörde nicht nur wegen ihres Jubiläums, sondern wiederholt wegen spektakulärer Bußgelder (Bahn) oder freundlich-hartnäckiger Bußgeldandrohungen (Niggemeier) aufgefallen. Gestern hatte ich nun ein Aha-Erlebnis beim Durchstöbern der aktuellen RDV 2009 Heft 5 (Recht der Datenverarbeitung, DATAKONTEXT): Auf Seite 205 beginnt ein Artikel &#8220;Datensündern auf der Spur &#8211; Bußgeldverfahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Zeit ist mir  die Berliner Datenschutzaufsichtsbehörde nicht nur wegen ihres <a href="http://datenschutzalltag.wordpress.com/2009/10/28/simitis-datenschutz-demokratie-und-informationsverzicht/" target="_blank">Jubiläums</a>, sondern wiederholt wegen spektakulärer Bußgelder (<a href="http://datenschutzalltag.wordpress.com/2009/10/20/teures-massen-screening-bahn-soll-11-millionen-busgeld-zahlen/" target="_blank">Bahn</a>) oder freundlich-hartnäckiger Bußgeldandrohungen (<a href="http://www.daten-speicherung.de/index.php/berliner-datenschutzbeauftragter-verbietet-ip-logging-auf-webservern-des-bildbloggers-niggemeier/" target="_blank">Niggemeier</a>) aufgefallen.</p>
<p>Gestern hatte ich nun ein Aha-Erlebnis beim Durchstöbern der aktuellen RDV 2009 Heft 5 (<a href="http://www.datakontext.de/index.php?seite=rdv_fachzeitschrift_datenschutz_startseite" target="_blank">Recht der Datenverarbeitung, DATAKONTEXT</a>): <span id="more-279"></span>Auf Seite 205 beginnt ein Artikel <strong>&#8220;Datensündern auf der Spur &#8211; Bußgeldverfahren ungeliebtes Instrument der Datenschutzaufsichtsbehörden?&#8221;</strong> (Anmerkungen zu § 43 BDSG). Autorin ist Regierungsrätin Corinna <strong>Holländer</strong>, die als Justizreferentin beim Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit u.a. zuständig für die Bearbeitung von Bußgeldverfahren nach dem BDSG ist.</p>
<p>Aha <img src='http://datenschutzalltag.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Artikel ist volle sieben Seiten lang und erscheint abschreckend juristisch-nüchtern. Der zugeneigte Leser wird aber nicht nur mit einer klaren Darstellung, sondern auch mit amüsanten Sprachschöpfungen bei Laune gehalten.</p>
<p>Als Gründe für die bisher geringe Zahl der Bußgeldbescheide der Datenschutzaufsichtsbehörden (Beispiel 2005/2006: Im Durchschnitt 2,75 pro Jahr und Bundesland) nennt die Autorin u.a. die personelle Unterbesetzung,  eine &#8220;Politik der Reserviertheit&#8221;, mangelnde Eingriffsbefugnisse und das politische Umfeld nach dem 11.09.2001.</p>
<p>Der &#8220;sanktionsrechtliche Aufrüstungseifer&#8221; des letzten Deutschen Bundestages hat dem BDSG durch die drei Novellen in 2009 insgesamt zwölf neue Bußgeldtatbestände beschert (&#8220;Trio mit 12 Fäusten&#8221;). Die einzelnen Neuerungen werden fachkundig beschrieben, weiter bestehende Lücken aufgezeigt.</p>
<p>Im Ausblick erwartet die Autorin für die zukünftige Praxis der Aufsichtsbehörden ein Nebeneinander von Zwangsgeldern (&#8220;zur Durchsetzung von einmal erforderlichen Handlungen&#8221;) und Bußgeldverfahren, letzere v.a. in den Fällen, &#8220;wo eine Kooperation nicht erkennbar oder die Normverdeutlichung unerlässlich ist&#8221;. Sie empfiehlt den Aufsichtsbehörden die Bildung eigener Dezernate zur Verfolgung datenschutzrechtlicher Ordnungswidrigkeiten, um die Verfahren professioneller zu gestalten.</p>
<p>Mein Eindruck: Hier schreibt jemand mit praktischen Erfahrungen. Ich kenne Corinna Holländer noch aus ihrer Zeit als Referentin bei Gisela Piltz MdB. Offenbar hat sie sich ihr Engagement nach dem Wechsel in die Behörde erhalten. Deshalb: Siehe Überschrift!</p>
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		<title>Deutsche Bahn will Vorbild im Datenschutz werden [Update]</title>
		<link>http://datenschutzalltag.de/2009/10/deutsche-bahn-will-vorbild-im-datenschutz-werden/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 09:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>datenschutzalltag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitnehmerdatenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Eben berichtet der Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit in einer Pressemitteilung, dass die Deutsche Bahn das Rekordbußgeld von 1.123.503,50 Euro zahlen wird. Zum Bußgeld siehe hier im Blog. Interessant finde ich die Aussagen zur zukünftigen Vorbildrolle der Bahn: Der neue Unternehmensvorstand hat demgegenüber den Datenschutz zu einer seiner obersten Prioritäten erklärt. Positiv hervorzuheben ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben berichtet der Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit in einer <a href="http://datenschutz-berlin.de/content/nachrichten/datenschutznachrichten/deutsche-bahn-ag-akzeptiert-hohe-geldbusse-und-will-kuenftig-vorbild-im-datenschutz-sein">Pressemitteilung</a>, dass die Deutsche Bahn das Rekordbußgeld von 1.123.503,50 Euro zahlen wird. Zum Bußgeld siehe <a href="http://datenschutzalltag.wordpress.com/2009/10/20/teures-massen-screening-bahn-soll-11-millionen-busgeld-zahlen/">hier im Blog</a>.</p>
<p>Interessant finde ich die Aussagen zur zukünftigen Vorbildrolle der Bahn:</p>
<blockquote><p>Der neue Unternehmensvorstand hat demgegenüber den Datenschutz zu einer seiner obersten  Prioritäten erklärt. Positiv hervorzuheben ist, dass jetzt der Datenschutz auf höchster  Management-Ebene in einem eigenen Vorstandsressort „Compliance, Datenschutz und Recht“  angesiedelt ist. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur die vorgeschriebenen  technischen und organisatorischen Vorkehrungen gegen datenschutzrechtliche Verstöße zu  treffen, sondern darüber hinaus in Sachen Datenschutz eine Modellfunktion zu übernehmen.  Ein erster Schritt hierzu ist die eingeleitete Stärkung des Konzerndatenschutzbeauftragten. Der  Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Dr. Alexander Dix, begrüßt diese  Entwicklung ausdrücklich.</p></blockquote>
<p>Datenschutzmodel(l) Deutsche Bahn &#8211; daran muss ich mich erst gewöhnen. Positiv anzumerken ist die Erwähnung der &#8220;eingeleiteten Stärkung des Konzerndatenschutzbeauftragten&#8221;.  Der betriebliche Datenschuztzbeauftragte ist nun einmal die gesetzlich verankerte Instanz &#8211; die man leider zu oft am ausgestreckten Arm zappeln lässt.</p>
<p>Die bußgeldbestraften kriminellen Abenteuer der Bahn betrafen vor allem Mitarbeiterdaten. Ich bin insbesondere gespannt, wie sich die neue Linie auf den Umgang mit Kundendaten auswirkt:</p>
<p>Schon vor den Skandalen im letzten Jahr hatte sich die DB nicht mit Ruhm bekleckert und im Jahr 2007 den BigBrotherAward erhalten. Die <a href="http://www.bigbrotherawards.de/2007/.com">damalige Laudatio</a> ist lesenswert &#8211; u.a. an der wiedergeschaffenen Möglichkeit zum anonymen Reisen müssen sich die angekündigten Bemühungen der Bahn in Zukunft messen lassen.</p>
<p>[Update 23.10.2009] In einer <a href="http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/ubh/h20091023.html">Presseerklärung</a> der Bahn ist von der Vorbildfunktion nichts zu lesen. Allerdings will man bis Ende November mit dem Betriebsrat neue Leitlinien zum Arbeitnehmerdatenschutz vereinbaren.</p>
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		<title>Teures Massen-Screening: Bahn soll 1,1 Millionen Bußgeld zahlen [Update]</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 09:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>datenschutzalltag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das macht pro Mitarbeiter und Überprüfung etwa 2 Euro. Immerhin. [Update 23.10.2009] Die Bahn hat das Bußgeld akzeptiert: Link zur Pressemitteilung Michael Bauchmüller berichtet in der Sueddeutschen: Der Datenskandal bei der Deutschen Bahn hat für das Unternehmen ein teures Nachspiel. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung ging am Montag ein Bußgeldbescheid des Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das macht pro Mitarbeiter und Überprüfung etwa 2 Euro. Immerhin.</p>
<p><em><strong>[Update 23.10.2009]</strong> </em><em>Die Bahn hat das Bußgeld akzeptiert: <a href="http://datenschutz-berlin.de/content/nachrichten/datenschutznachrichten/deutsche-bahn-ag-akzeptiert-hohe-geldbusse-und-will-kuenftig-vorbild-im-datenschutz-sein">Link zur Pressemitteilung</a></em></p>
<p>Michael Bauchmüller berichtet in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/243/491608/text/" target="_blank">Sueddeutschen</a>:</p>
<blockquote><p>Der <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/555/470106/text/">Datenskandal</a> bei der Deutschen Bahn hat für das Unternehmen ein teures Nachspiel. Nach Informationen der <em>Süddeutschen Zeitung</em> ging am Montag ein Bußgeldbescheid des Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix bei der Bahn ein. Darin fordert die Behörde eine Geldbuße von rund 1,1 Millionen Euro. Diese beziehe sich allein auf die schon früh bekannt gewordenen Verstöße gegen Datenschutzgesetze, hieß es bei der Behörde.</p>
<p>Wie zu Anfang des Jahres bekannt geworden war, hatte die Bahn seit 1998 insgesamt dreimal ihre Mitarbeiter sogenannten Massen-Screenings unterzogen. Diese sollten Fälle aufdecken, in denen Mitarbeiter sich über Scheinfirmen selbst lukrative Aufträge zuschanzen.</p></blockquote>
<p><strong>Reaktion Nummer 1:</strong> Werden jetzte die Tickets schon wieder teurer?</p>
<p><strong>Reaktion Nummer 2:</strong> Spätestens seit dem Fall Lidl wissen wir, das auch Millionen-Bußgelder nicht automatisch zur Läuterung der Abgestraften führen.  Immerhin gibt es jetzt eine Hausmarke a la &#8220;Bußgeld je illegal überprüftem Mitarbeiter&#8221;:  Wenn wir grob von 3x <a href="https://www.datenschutz.de/news/alle/detail/?nid=3294" target="_blank">173.000 Mitarbeitern</a> ausgehen, dann landen wir bei etwa 2 Euro pro Nase und Überprüfung. Ein gutes Argument,  warum eine Unternehmensleitung VOR einer geplanten Mitarbeiterüberprüfung ihren betrieblichen Datenschutzbeauftragten einbeziehen sollte. Datenschutz steht der Korruptionsbekämpfung nicht grundsätzlich im Weg: Es geht um das &#8220;Wie&#8221;.</p>
<p><strong>Aber:</strong> Wie viel Datenschutzbeauftragte sind fachkundig genug, ihre Chefs entsprechend zu beraten? Der neue <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__32.html" target="_blank">§32 im BDSG</a> hilft hier wenigstens ansatzweise weiter; im Netz dürften diverse Stellungnahmen und Checklisten zu finden sein. Hat jemand was konkretes zur Hand?</p>
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